Archiv für die ‘allgemeine Informationen’ Kategorie
Montag, 25. August 2008
Im allgemeinen unterscheidet man 3 verschiedene Arten Schädlinge.
1. Den Hygieneschädling, der eine Gefahr für Mensch und Tier darstellt, da er bei beiden gesundheitliche Schäden hervorrufen kann. 2. Den Materialschädling, der an tierischen und pflanzlichen Material Schäden hervorruft. 3. Den Vorratsschädling, der Lebensmittel und Futtervorräte befällt.
Eine klare Zuordnung der Schädlinge in die vorgenannten Gruppen ist jedoch oftmals kaum möglich, da die Übergänge zwischen den verschiedenen Gruppen häufig fließend sind. Den Hygieneschädlingen rechnet man alle Arten Flöhe, die meisten Fliegen-, Milben- und Mückenarten, Ratten, Schaben, Wanzen und Zecken zu. Viele heimische Käferarten, einige Mottenarten, Läuse und Silberfischchen werden meistens den Materialschädlingen zugeordnet. Allerdings gibt es auch eine große Anzahl von Käfer-, und Mottenarten, die genau wie Mäuse und Milben den Vorratschädlingen zugerechnet werden.
Ein weiteres Problem stellt sich bei der Abgrenzung zwischen Lästling und Schädling. Ein Beispiel hierfür sind Ameisen. Während die Pharaoameise den Hygieneschädlingen zuzurechnen ist, können die Rasen- und die Wegameise genau wie Kellerasseln, Stubenfliege, kleine Tau- oder Essigfliege, Hausgrille, Wiesenschnake und die Gemeine und deutsche Wespe eher den Lästlingen zugerechnet werden. Allerdings ist auch ein Befall durch Lästlinge sicherlich nicht förderlich für´s Geschäft. Denken Sie z.B. an die Obsttheke über der ein Schwarm von Tau- oder Essigfliegen kreist oder Wespen, die sich über die Pflaumenkuchenstücke in einer Bäckereitheke hermachen.
Letztendlich bleibt festzustellen, egal ob Lästling, Hygieneschädling, Materialschädling oder Vorratsschädling, Tiere haben generell in Betrieben, inbesondere in Lebensmittelbetrieben nichts zu suchen.
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Mittwoch, 26. September 2007
So titelte die RP (Rheinische Post/ Verbreitungsgebiet - Düsseldorf und Umland) in ihrer Stadtpost Ausgabe vom Freitag, den 14. September. Nachfolgend die kurze Zusammenfassung des Artikels mit den Zahlen für das Jahr 2006. 6.400 Betriebe in denen Lebensmittel verarbeitet oder verkauft werden, stehen auf der Check-Liste der Lebensmittelkontrolleure in Düsseldorf. Dazu gehörten Imbissbuden, Restaurants, Supermärkte usw.. Immerhin wurden 54 der Betriebe auf Grund von Hygienemängeln geschlossen. In 20 Fällen waren Mäuse, Mäusekot, Ratten, Fliegen und Schaben Grund der Schließung. Insgesamt machten die Verbraucherschützer 3.141 Kontrollen bei denen in rund 70% (=2.179) Verwarnungen ausgesprochen wurden, in 280 Fällen wurden sogar Verwarngelder in Höhe von 35,- € verhängt. Bei 97 Unternehmern wurden wesentlich höhere Geldstrafen verhängt und gegen 37 Geschäftsleute wurde sogar ein Strafverfahren eröffnet. Diese Zahlen müssen aufschrecken, denn in immerhin 20 Fällen waren Schädlinge für Betriebsschließungen verantwortlich. In solchen Fällen steht die Existenz auf dem Spiel. Aber noch eine weitere Zahl ist interessant. Immerhin haben 675 Verbraucher sich mit dem Amt direkt in Verbindung gesetzt, um ihre gerade gekaufte Ware überprüfen zu lassen. Fliegeneier in der Brühwurst und Raupen in Erdnüssen waren zum Beispiel Grund für die Kontaktaufnahme. Ganz besonders interessant, im Jahre 2002 waren es nur 342 Verbraucher, also die Zahl der Beschwerden hat sich zwischen 2002 bis 2006 fast verdoppelt. Die Kunden sind also sensibler geworden. Deshalb hier noch einmal der Hinweis, dokumentieren Sie Ihre Monitoring- und Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen. Wenn Sie den Ämtern bei Kundenbeschwerden nicht nachweisen können, dass Sie Vorsorge getroffen haben, befinden Sie sich in einer sehr ungünstigen Position. Die weit verbreitete Auffassung lautet in solchen Fällen: keine Aufzeichnungen = keine Vorsorge!
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Mittwoch, 26. September 2007
Immer wieder wird die Frage gestellt, was müssen wir eigentlich im Zusammenhang mit der Schädlingsbekämpfung dokumentieren und wie lang sind die Aufbewahrungsfristen für derartige Dokumentationen? Wir empfehlen, die Risikoanalyse Ihres Betriebes, die Sie ja gemäß HACCP durchführen müssen, schriftlich festzuhalten und dauerhaft aufzubewahren. Wenn Veränderungen in Ihrem Betrieb stattfinden (Umbau, Produktänderungen oder ähnliches), müssen Sie diese Unterlagen fortschreiben und auf den neuesten Stand bringen. Auch diese Dokumentationen empfehlen wir dauerhaft aufzubewahren. Die weiteren Dokumentationen bezüglich Ihrer durchgeführten Monitoring- oder Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen sollten Sie laut HACCP für einen angemessenen Zeitraum aufbewahren. Wir empfehlen diese Aufbewahrungsfirsten bei der jeweils zuständigen überwachenden Behörde anzufragen. Gehen Sie aber mindestens von 1,5 Jahren eventuell aber auch wesentlich längeren Zeiträumen aus.
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Freitag, 14. September 2007
Im Normalfall dringen die Schädlinge von außen in Ihre Betriebsräume ein. Halten Sie Türen und Fenster weitgehend geschlossen. Ein automatischer Türschließer und eine Bodenbürste an der Türe, sowie Fliegengitter vor den Fenstern sind wirkungsvolle Maßnahmen, einer Vielzahl von Schädlingen den Zugang zu erschweren. Im Innenbereich darf man Schädlingen keine Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten bieten. Risse und Durchbrüche in den Wänden, Decken oder Boden müssen verschlossen werden. Übergange zwischen Boden, Wand und Decke, sowie die Ecken sollten leicht zu reinigen sein. Müll sollte nicht in geschlossenen Räumen gelagert werden. Arbeitsgeräte, Wand-, Decken- und Bodenflächen müssen regelmäßig gereinigt werden. Sorgen Sie in allen Räumen für eine ausreichende Beleuchtung. Schädlinge wollen nicht im Rampenlicht stehen, sondern sich verstecken und verkriechen.
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Freitag, 14. September 2007
Durch vorbeugende Maßnahmen gelingt es oftmals Schädlinge aus dem Betrieb fernzuhalten. Fangen Sie am besten mit den Außenanlagen Ihrer Betriebsstätte an. Entfernen Sie Bewuchs, Vogelkot, Schmutz und Risse an und in der Hauswand. Entfernen Sie alle an die Hauswand angelehnten Gegenstände und alle auf dem Grundstück abgelegten Gegenstände, die in irgendeiner Form Unterschlupf bieten können. Halten Sie Ihre Bodenflächen sauber, hohes Gras oder Unkraut bietet sehr viele Verstecke. Offene gepflasterte oder geteerte Flächen bieten keinen Unterschlupf. Oftmals werden Verpackungen achtlos von Passanten weggeworfen, entfernen Sie diesen Müll von Ihrem Grundstück, besonders wenn noch Lebensmittelreste in den Verpackungen vorhanden sind. Schaffen Sie eine aufgeräumte und offene Fläche für Ihre Mülltonnen und lassen Sie Ihren Müll regelmäßig abfahren.
Ein sauberes und aufgeräumtes Umfeld wirkt geradezu “abschreckend” auf Schädlinge und nebenbei, geradezu “anziehend” auf Ihre Kunden.
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Donnerstag, 13. September 2007
Sie haben den Eindruck, dass Sie Ihr Schädlingsproblem alleine nicht in den Griff bekommen? Ihre bisherigen Bekämpfungsmaßnahmen haben nicht den erhofften Erfolg gebracht. Zögern Sie nicht und rufen Sie einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu Hilfe. Je länger Sie warten, desto größer wird Ihr Problem werden. Wenn Sie im Telefonbuch keinen Fachbetrieb finden, rufen Sie Ihre Stadt oder Gemeindeverwaltung an, dort kann man Ihnen sicherlich weiterhelfen. Die anfallenden Kosten für eine notwendige professionelle Bekämpfung werden in keiner Weise zu dem möglicherweise entstehenden Schaden stehen, wenn Sie nichts unternehmen.
Bedenken Sie, bei einem massiven Schädlingsbefall steht wohlmöglich Ihre Existenz auf dem Spiel!
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Mittwoch, 12. September 2007
Immer werden wir bei Rattenkoeder.de gefragt, wie man Schädlingsbefall vermeiden kann oder was man falsch gemacht hat, wenn Schädlinge im Betrieb auftreten. Eines vorweg, es ist nicht immer auf Unsauberkeit zurück zu führen, wenn auf einmal Ratten, Mäuse oder Schaben im Betrieb auftreten. Oftmals sind es einfache Dinge, durch die man einen solchen Befall schon im Vorfeld eindämmen oder verhindern kann. Deshalb sagen wir bei Rattenkoeder.de
“Schutz durch Vorbeugung und Bekämpfung”.
Ich habe eine 5 Schritte Anleitung erstellt, die Ihnen bei der Vorbeugung, Erkennung, Vermeidung und Bekämpfung hilfreich sein soll. Bitte beachten Sie, dass Sie auf Grund der HACCP Verordnung als Lebensmittel-Unternehmer dazu verpflichtet sind, Ihre Montitoring- und Bekämpfungsmaßnahmen auch zu dokumentieren, um diese dann auf Anforderung der Überwachungsbehörden vorlegen zu können.
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Sonntag, 9. September 2007
Stellen Sie sich vor, Sie lesen in aller Ruhe ein gutes Buch und immer wieder setzt sich eine Fliege auf Ihre Nase. Das ist lästig, nicht wahr? Die Fliege schadet Ihnen zwar nicht, aber nun wissen Sie, was ein Lästling ist. Nun stellen Sie sich einmal vor, 10 dieser lästigen Fliegen setzen sich auf ein Stück Kuchen in einer Bäckerei. Jetzt ist der Lästling ein Schädling, denn er verunreinigt das Stück Kuchen und er schadet dem Geschäft. Somit sollten Sie ruhig: “jeder Fliege etwas zu leide tun.“
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Sonntag, 9. September 2007
In erster Linie sind Schädlinge, wie es der Name schon sagt, schädlich für Sie und Ihren Betrieb. Ratten und Mäuse knabbern Ihre Vorräte und Waren an. Lebensmittelmotten und Schaben verunreinigen Lebensmittel und schaden Ihrem Image. Schädlinge schleppen womöglich Krankheitserreger in Ihren Betrieb ein. Somit gilt: “Kein Platz für diese Tiere”.
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